Leider wurde das Design nicht geladen. Die Funktionalität aller Links und Inhalt ist aber weiterhin gegeben. Grund könnte ein unterbrochener Ladevorgang sein, oder wir unterstützen Ihren Browser nicht.

Bereichsnavigation
Inhalt
Eat - Mail
Ihre Lektion: Vom Sinn der Sinne - Bewusster essen


Hintergrundinformationen

Unsere fünf Sinne
Geschmack – Was ist das?
Das Fett: Geschmacksache oder Kalorienträger

Gedanken über unsere Sinne machen wir uns in der Regel dann, wenn einer ausfällt. So bemerken wir erst, dass unser Essen nach nichts schmeckt, wenn beispielsweise der Geruchssinn bei einem heftigen Schnupfen versagt. Gerade Gerüche können unsere Stimmung beeinflussen und Lust- bzw. Unlustgefühle, Sympathie oder Ablehnung erzeugen. Ein Geruch dringt nämlich nicht nur in die Nase, sondern auch in den Teil des Gehirns vor, in dem unsere emotionalen Erinnerungen zu Hause sind. Dort können sie auch nach Jahren durch vergleichbare Dufterlebnisse wieder ausgelöst werden.

Auch der Geschmackssinn ist für uns wichtig. Allerdings spielt er im Vergleich zu den anderen Sinnen eher eine geringe Rolle. Salzig, bitter, süß und sauer können wir schmecken, für die feinen Abstufungen benötigen wir unser Riechorgan. Nicht umsonst sagte der Feinschmecker Brillat-Savarin "Wir schmecken mit der Nase".

Unser drittes "Entdeckerorgan" ist der Tastsinn. Unsere Hände und Finger spüren selbst kleinste Unterschiede ganz genau. Allerdings kommt das Fühlen beim Essen, von der Fast Food Filiale einmal abgesehen, meist zu kurz. Greifen Sie zu Hause oder in einem unbeobachteten Augenblick – aber nur auf dem eigenen Teller(!) – doch einfach mal zu. Und wenn dies alles nicht möglich sein sollte, gibt es ja zum Glück immer noch Lippen und Zunge, die beim Tasten helfen und somit auch Dinge, die nicht ins Essen gehören, problemlos herausfiltern.

Das Sehen ist einer unserer Sinne, der uns in vielerlei Hinsicht bei der Essenswahl nützlich ist. So entscheidet doch auch oft das Auge, ob wir noch ein wenig Gemüse vom Markt mitnehmen oder für welchen Käse wir uns begeistern. Und nicht zuletzt hätten wir da noch das Gehör. Bei der Nahrungsaufnahme ist es eher unwichtig, glauben Sie? Nein, denn leise, langsame Musik beispielsweise kann unseren Puls beruhigen und unseren Körper entspannen. Und das tut auch beim Essen gut.


  zurück | weiter